Selbsthilfegruppen bleiben noch in Wartepositon

Verschiedene kreisweite Selbsthilfegruppen nutzen für ihre Treffen die barrierefreien Räume im AWO Stadtteilzentrum Kastanienallee. Dort sind zwar zahlreiche Vorkehrungen entsprechend der Coronaverordnungen getroffen worden, doch die Selbsthilfegruppen der Schlaganfallbetroffenen und der Aphasiker bleiben noch zurückhaltend.

„Unsere TeilnehmerInnen gehören mit ihren Vorerkrankungen zu den Hochrisikobetroffenen!“ unterstreicht Karin Manteufel. Gemeinsam mit Petra Wodtke organisiert sie die Selbsthilfetreffen für Menschen, die nach Hirnschädigung oder Unfall einer Sprachstörung haben, die SHG der Aphasiker.

Das Treffen am 2. Montag im Monat um 16:30 Uhr, also am 13. Juli, wird jetzt aber noch nicht stattfinden.

Gleichwohl wissen die beiden Leiterinnen durch zahlreiche Telefonate und Briefe an ihre Mitglieder, wie sehr sich alle wieder auf ein gemeinsames Wiedersehen freuen.

Gerade Menschen mit Einschränkungen sind in der aktuellen Situation besonders von Kontaktsperre und damit Einsamkeit getroffen.

„Wir hoffen, dass sich die Situation weiter beruhigt und entschärft“, so Elke Eisenburger, Leiterin des Stadtteilbegegnungszentrums und Begleiterin der Selbsthilfegruppen. Gerade jetzt nach diesen Erfahrungen von ungreifbarer Bedrohung und Isolation sei es so wichtig, sich endlich mal wieder zu treffen, sich auszutauschen, Erlebnisse und Ängste mit anderen zu teilen.

So hoffen alle, das am 10. August die Selbsthilfegruppe der Aphasiker und am 13. August die Selbsthilfegruppe der Schlaganfallbetroffenen wieder im AWO Stadtteilzentrum zusammenkommen können. Weitere Informationen im AWO Stadtteilzentrum unter Tel. 05221/82051.

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