Familienbildung in Zeiten von Corona

Auch das Familienbildungswerk der Arbeiterwohlfahrt war aufgrund der Entwicklungen zur Corona Pandemie seit Mitte März gezwungen alle Veranstaltungen abzusagen. Seit dem 4. Mai darf das Familienbildungswerk als anerkannte Einrichtung der Weiterbildung unter Einhaltung bestimmter Hygieneregeln, wie sie vom Land NRW vorgegeben sind, wieder Veranstaltungen anbieten.

Berufliche Maßnahmen wie die Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen oder die Basisqualifizierung zur Fachkraft OGS wurden wiederaufgenommen, bei Eltern-Kind Angeboten ist dies allerdings schwieriger. Kurzfristig wurde deshalb das Angebot „PEKiP Digital“ ins Leben gerufen. Hier haben Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr wöchentlich die Möglichkeit, an einem digitalen Kurs per Video-Konferenz teilzunehmen.

PEKiP-Kursleiterin Dagmar Lamprecht gibt Spiel- und Bewegungsanregungen weiter und beantwortet Fragen rund um die Entwicklung des Babys und den Alltag mit Kind. Kurzum alles, was Mütter und Väter von Kindern im ersten Lebensjahr bewegt, gerade in diesen so besonderen Zeiten. Den Ablauf der ersten Treffen bezeichnet Dagmar Lamprecht als durchaus erfolgreich. Ganz ersetzen kann das virtuelle Meeting den eigentlichen PEKiP Kurs allerdings nicht, findet auch die Expertin.

„Was verloren geht, sind die Kind-Kind-Kontakte“. Der Austausch über die Besonderheiten in den ersten Lebensmonaten der Kinder ist jedoch für alle Teilnehmer*innen wertvoll – und funktioniert auch online. Die Mitarbeiterinnen des AWO Familienbildungswerkes hoffen, nach den Sommerferien den normalen Kursbetrieb wieder aufnehmen zu können. Anmeldungen werden entgegen genommen unter der Telefonnummer 0 52 24 / 9 12 34 17, per E-Mail: fbw@awo-herford.de
oder über die Webseite fbw.awo-herford.de

Foto: Mit Puppe und Laptop: PEKiP Kursleiterin Dagmar Lamprecht bei Ihrem Online-Kurs „PEKiP Digital“

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