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Fleißige Strickerinnen: Mehr als 30 Startersocken für Neugeborene
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Winzig
klein sind die Baby-Söckchen, in weiß, blau oder mit einem Stich rosa. Jedem
Söckchen sieht man an, mit wie viel Liebe es gestrickt wurde. Den
handarbeitsfreudigen Damen des AWO-Ortsvereins Belke-Steinbeck ist es eine
Herzensangelegenheit, sich für andere und für die ganz Kleinen zu
engagieren. Irmgard Trutzl, Leiterin des AWO-Frauenkreises Belke-Steinbeck,
erläutert das Ziel des Strick-Einsatzes: "Wir möchten alle Neugeborenen mit
einem Paar handgestrickter Startersocken begrüßen und herzlich willkommen
heißen. Jedes Kind bringt neue Möglichkeiten und Fähigkeiten in die Welt.
Diesen Gedanken unterstreicht unser Projekt."
Dem kann sich auch Margot Riegmann vom AWO-Stadtteilzentrum Kastanienallee
anschließen. In vielen bunten Farben strickte sie zierliche Mützchen und
winzige Söckchen für kleine Neubürger. "Pro Starter-Sockenpaar verstrickt
man 35 Gramm weiche Babywolle", weiß die fleißige Rentnerin zu berichten und
zählt gar nicht erst, wie viel Knäuel sie wohl verstrickt haben mag.
In
der vergangenen Woche konnte Elke Eisenburger, Leiterin des
AWO-Stadtteilzentrums Kastanienallee, fast 30 Sockenpaare vom AWO-Ortsverein
Belke-Steinbeck abholen. Zusammen mit den Strickarbeiten von Margot Riegmann
übergab sie die Starterpakete an Ute Eilert, Mitglied im Seniorenbeirat der
Stadt Herford und Mitinitiatorin des Starter-Söckchen-Projekts. Sie verteilt
die Socken: "Viele der Startersöckchen und Mützchen geben wir natürlich zu
den verschiedenen Entbindungsstationen."
Die Starterpakete, da sind sich alle Akteurinnen einig, sollen ein
Willkommensgruß, aber auch eine kleine Hilfe für weniger betuchte Familien
sein.
Foto oben: Strickkreis des AWO-Ortsvereins Belke-Steinbeck mit ihrer
Chefin Irmgard Trutzl (ganz rechts) und mit Margot Riegmann (blaue Hose),
strickende Seniorin aus Herford
Foto unten: Im AWO Stadtteilzentrum Herford übergibt Elke Eisenburger
(links) die Mützchen und Söckchen an Ute Eilert (rechts) |