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Erfolgreicher Pflegekurs für Angehörige: Zehn Teilnehmerinnen lernen
Handgriffe und Pflegetipps
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Manche
Frauen kamen zu der Fortbildung, weil sie bereits Angehörige zu Hause
pflegen. Andere hatten nur vorsorglich an dem Kurs teilgenommen, falls mal
irgendwann ein familiärer Pflegefall eintrifft. Und Christa Tappe aus Enger
wurde von den aktuellen Ereignissen völlig überrascht.
"Ich hätte noch überhaupt nicht damit gerechnet, aber während ich in den
vergangenen Wochen hier am Kurs teilnahm, hat sich die Situation eines
Angehörigen so stark verschlechtert, dass er jetzt Pflege braucht", erzählte
Tappe. "Manchmal kommt es zu einem Pflegefall schneller als man denkt",
bestätigt Sabine Tena Sanchez vom AWO-Pflegedienst Bünde. Gemeinsam mit
ihrer Kollegin Annette Wessel vom AWO-Pflegedienst Enger und in
Zusammenarbeit mit der DAK-Krankenkasse hatte die Bünder
Pflegedienstleiterin den kostenlosen Kurs für Angehörige organisiert.
Auf dem Programm standen unter anderem praktische Handgriffe und Pflegetipps
sowie der Umgang mit pflegerischen Hilfsmitteln. Außerdem gab es
Informationen zur Finanzierung der Pflege. "Ich pflege schon lange meinen
Ehemann, für mich war vieles bekannt, aber trotzdem war es hilfreich an dem
Kurs teilzunehmen", erzählte Marianne Kreft aus Enger. Auch Heidemarie Bode
betreut bereits einen Pflegefall zu Hause. "Mir hat es sehr geholfen, sich
mit anderen Teilnehmerinnen zu unterhalten, die in ähnlichen Situationen
sind wie ich", berichtete sie.
Foto: Kursleiterin Sabine Tena Sanchez (links) erklärt an der im Bett
liegenden Teilnehmerin Gerda Calia aus Spenge beispielhaft eine
Pflegesituationen. Außerdem sind auf dem Foto von links: Ingrid Halemeier
(Enger), Rosie Hebbe (Bünde), Christa Tappe (Enger), Marianne Kreft (Enger),
Heidemarie Bode (Enger) und Kursleiterin Annette Wessel. |