Vlotho, 23.01.2009

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Sterbe- und Trauerbegleitung: Zertifikat für Heike Assler vom AWO-Pflegedienst und von der Senioren-Tagespflege

Tod und Trauer ist oft ein Tabu-Thema in der Gesellschaft. Doch nicht nur der offene Umgang mit dem Thema, sondern auch die richtige Pflege ist wichtig. Heike Assler (Foto) hat jetzt erfolgreich eine Weiterbildung zur Pflegefachkraft in der Sterbe- und Trauerbegleitung abgeschlossen.

„Das war eine sehr interessante und lehrreiche Weiterbildung“, erzählt die Vlothoer Mitarbeiterin der gemeinnützigen AWO-Service-Gesellschaft. 20 Fachkräfte lernten ein Jahr lang insgesamt 160 Stunden in dem Engeraner Bildungswerk Moorwiese unter anderem die Inhalte von „Palliativ Care“. Das ist ein Behandlungs- und Betreuungsansatz, mit dem die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Familien verbessert werden soll. Heike Assler wurde die erfolgreiche Pflege-Weiterbildung nach Paragraf 39a des Sozialgesetzbuches zertifiziert. „Gegenüber den traditionellen, kurativ ausgerichteten Versorgungskonzepten unterscheidet sich Palliativ Care durch eine bestimmte Haltung der Beteiligten, und dadurch, dass sich die Versorgung absolut an den Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen orientiert“, erklärt Diplom-Pflegepädagoge Stefan Rosendahl, der zugleich Leiter des Bildungswerks Moorwiese ist.

Das Begleiten, Betreuen und Versorgen schwer kranker und sterbender Menschen gehört zu den Kernaufgaben der Pflege. „Wir wollen zukünftig weitere Mitarbeiterin zur Pflegefachkraft in der Sterbe- und Trauerbegleitung weiterbilden lassen“, kündigt Heike Assler an, die als Leiterin des Vlothoer Pflegedienstes und der Senioren-Tagespflege bei der AWO arbeitet.

 

 

 

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