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Sterbe- und Trauerbegleitung: Zertifikat für Heike Assler vom
AWO-Pflegedienst und von der Senioren-Tagespflege |
Tod und Trauer ist oft ein Tabu-Thema in der Gesellschaft. Doch nicht nur
der offene Umgang mit dem Thema, sondern auch die richtige Pflege ist
wichtig. Heike Assler (Foto) hat jetzt erfolgreich eine Weiterbildung zur
Pflegefachkraft in der Sterbe- und Trauerbegleitung abgeschlossen.
„Das war eine sehr interessante und lehrreiche Weiterbildung“, erzählt die
Vlothoer Mitarbeiterin der gemeinnützigen AWO-Service-Gesellschaft. 20
Fachkräfte lernten ein Jahr lang insgesamt 160 Stunden in dem Engeraner
Bildungswerk Moorwiese unter anderem die Inhalte von „Palliativ Care“. Das
ist ein Behandlungs- und Betreuungsansatz, mit dem die Lebensqualität von
Betroffenen und ihren Familien verbessert werden soll. Heike Assler wurde
die erfolgreiche Pflege-Weiterbildung nach Paragraf 39a des
Sozialgesetzbuches zertifiziert. „Gegenüber den traditionellen, kurativ
ausgerichteten Versorgungskonzepten unterscheidet sich Palliativ Care durch
eine bestimmte Haltung der Beteiligten, und dadurch, dass sich die
Versorgung absolut an den Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen
orientiert“, erklärt Diplom-Pflegepädagoge Stefan Rosendahl, der zugleich
Leiter des Bildungswerks Moorwiese ist.
Das Begleiten, Betreuen und Versorgen schwer kranker
und sterbender Menschen gehört zu den Kernaufgaben der Pflege. „Wir wollen
zukünftig weitere Mitarbeiterin zur Pflegefachkraft in der Sterbe- und
Trauerbegleitung weiterbilden lassen“, kündigt Heike Assler an, die als
Leiterin des Vlothoer Pflegedienstes und der Senioren-Tagespflege bei der
AWO arbeitet.
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