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Sie
sind alle wohlbehalten wieder zurück aus China - und haben viel zu erzählen.
Ins „Reich der Mitte“ führte in diesem Jahr eine AWO-Seniorenreise aus dem
Kreis Herford. Insgesamt 14 Tage war die 25-köpfige Reisegruppe unterwegs.
Zu den Zielen gehörten unter anderem die Hauptstadt Peking
und die Metropole Shanghai. „In Peking hat sich enorm viel verändert“, erzählt
Heinz Meyer aus Bünde. „Heute fahren dort beispielsweise wesentlich
mehr Fahrzeuge. Man möchte meinen, wer früher mit dem Rad unterwegs war, hat
heute ein Auto“, so der ehrenamtliche
AWO-Reisebegleiter. Bereits vor zehn Jahren war er in dem asiatischen
Land zu Gast. Damals und heute hinterließ die Reise bei ihm unvergessliche
Erinnerungen. Dazu zählen auch penibel saubere Straßen und Wege. Meyer:
„Sogar der kleinste Papierabfall wurde von der Mitarbeitern der Straßenreinigung
sofort weggeräumt.“ Allerdings leidet Peking unter der berüchtigten
Luftverschmutzung. „Wir hatten bei unserem Besuch mit dem Smog keine größeren
Probleme, offensichtlich zeigte die Olympiade noch ihre positiven Auswirkungen
in der Luft“, vermutet der Reisebegleiter.
Die
reiselustigen Senioren erkundeten nicht nur die Hauptstadt. Während ein Besuch
der Großen Mauer zum „Pflichtprogramm“ jedes China-Touristen gehört - und
auch im Programm der AWO nicht fehlte - besuchten die Senioren zusätzlich
beispielsweise eine Tee-Anbauregion und den berühmten Jangtse-Fluss. „Drei Nächte
waren wir bei der Flusskreuzfahrt auf dem Jangtse“, so Meyer. Dabei
beobachtete die Reisegruppe die faszinierende Landschaft, allerdings auch
verlassene Häuser und Orte am Rande des großen Stromes. Die dortigen Menschen
wurden wegen eines umstrittenen Jangtse-Staudammprojektes zwangsumgesiedelt,
berichtet Meyer.
Um
große Entfernungen zu überbrücken, nutzte die Reisegruppe
Passagierflugzeuge. Außerdem bestiegen die Senioren in Shanghai die von einem
deutschen Konsortium gebaute Magnetschwebebahn. Mit bis zu 431
Stundenkilometern brachte der Transrapid die Reisegruppe sicher zum Flughafen.
Auch 2009 hat die AWO wieder Fernreisen in ihrem Programm. Mitfahren dürfen
reiselustige Senioren; eine Mitgliedschaft in der AWO ist nicht notwendig.
Beispielsweise geht’s Mitte März für zwei Wochen nach Namibia zu einer
Rundreise durch die ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika.
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