Kreis Herford/China, 22.08.2008

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Vom Wittekindsland ins "Reich der Mitte": Senioren-Reisegruppe der AWO aus China zurück

 

Sie sind alle wohlbehalten wieder zurück aus China - und haben viel zu erzählen. Ins „Reich der Mitte“ führte in diesem Jahr eine AWO-Seniorenreise aus dem Kreis Herford. Insgesamt 14 Tage war die 25-köpfige Reisegruppe unterwegs.

Zu den Zielen gehörten unter anderem die Hauptstadt Peking und die Metropole Shanghai. „In Peking hat sich enorm viel verändert“, erzählt Heinz Meyer aus Bünde. „Heute fahren dort beispielsweise wesentlich mehr Fahrzeuge. Man möchte meinen, wer früher mit dem Rad unterwegs war, hat heute ein Auto“, so der ehrenamtliche AWO-Reisebegleiter. Bereits vor zehn Jahren war er in dem asiatischen Land zu Gast. Damals und heute hinterließ die Reise bei ihm unvergessliche Erinnerungen. Dazu zählen auch penibel saubere Straßen und Wege. Meyer: „Sogar der kleinste Papierabfall wurde von der Mitarbeitern der Straßenreinigung sofort weggeräumt.“ Allerdings leidet Peking unter der berüchtigten Luftverschmutzung. „Wir hatten bei unserem Besuch mit dem Smog keine größeren Probleme, offensichtlich zeigte die Olympiade noch ihre positiven Auswirkungen in der Luft“, vermutet der Reisebegleiter.

Die reiselustigen Senioren erkundeten nicht nur die Hauptstadt. Während ein Besuch der Großen Mauer zum „Pflichtprogramm“ jedes China-Touristen gehört - und auch im Programm der AWO nicht fehlte - besuchten die Senioren zusätzlich beispielsweise eine Tee-Anbauregion und den berühmten Jangtse-Fluss. „Drei Nächte waren wir bei der Flusskreuzfahrt auf dem Jangtse“, so Meyer. Dabei beobachtete die Reisegruppe die faszinierende Landschaft, allerdings auch verlassene Häuser und Orte am Rande des großen Stromes. Die dortigen Menschen wurden wegen eines umstrittenen Jangtse-Staudammprojektes zwangsumgesiedelt, berichtet Meyer. 

Um große Entfernungen zu überbrücken, nutzte die Reisegruppe Passagierflugzeuge. Außerdem bestiegen die Senioren in Shanghai die von einem deutschen Konsortium gebaute Magnetschwebebahn. Mit bis zu 431 Stundenkilometern brachte der Transrapid die Reisegruppe sicher zum Flughafen.

Auch 2009 hat die AWO wieder Fernreisen in ihrem Programm. Mitfahren dürfen reiselustige Senioren; eine Mitgliedschaft in der AWO ist nicht notwendig. Beispielsweise geht’s Mitte März für zwei Wochen nach Namibia zu einer Rundreise durch die ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika.

 

Auskünfte zu weiteren Seniorenreisen erteilt der AWO-Kreisverband Herford unter Telefon (05224) 91234-15.

 

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