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Manche
Senioren bekommen viel Besuch, andere gar keinen. Das will Petra Schnüll
von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ändern. Deswegen organisiert sie für die Löhner
Senioren-Hausgemeinschaft einen ehrenamtlichen Besuchsdienst.
"Ich möchte
Frauen und Männer dafür begeistern, ältere Leute zu besuchen und etwas
Zeit mit ihnen zu verbringen, denn das ist eine wertvolle Aufgabe", so
die Diplom-Pädagogin.
Seit zwei Jahren gibt es drei Hausgemeinschaften der AWO am Badeweg in
Mennighüffen. In jeder Gemeinschaft leben neun bis zehn Frauen und Männer
in ihren eigenen Räumen; in der gemeinsamen Wohnküche oder dem Wohnzimmer
trifft man sich zu den Mahlzeiten und zum Klönen. Manche Senioren haben außer
ihren Mitbewohnern nur noch wenige Kontakte nach "außen" und
freuen sich über Besucher, berichtet Petra Schnüll.
Einige gehbehinderte Mieter der Hausgemeinschaft sehnen sich beispielsweise
nach einer Spazierfahrt mit dem Rollstuhl durchs Grüne. Andere bevorzugen
ein Gespräch in den eigenen vier Wänden. Schnüll: "Es gibt noch
weitere Möglichkeiten eine Freude zu spenden, wie zum Beispiel gemeinsames
Basteln oder Singen."
Foto: Cornelia
Crummenerl (links) und Petra Schnüll bei einer kleinen Spazierfahrt mit Ingo
Oldemeyer.
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