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Die
Freude war groß im lettischen Valmiera. Das dortige Altenheim wurde vor
wenigen Tagen nach mehrjähriger Renovierung seiner endgültigen Bestimmung
übergeben. Und die Freude reichte bis in den Kreis Herford. Denn zwischen
dem lettischen Altenheim und den Senioren-Tagespflegen in Bünde und Vlotho
gibt es einen regen Informationsaustausch.
Zu der Feierstunde in
Valmiera reiste eine Delegation aus deren Partnerstadt Gütersloh. Mit dabei
war Gisela Kuttig von der AWO-Service-Gesellschaft. Die rüstige Rentnerin
leitete über ein Jahrzehnt die Senioren-Tagespflege Bünde. Auch in ihrem
verdienten Ruhestand unterstützt sie noch aktiv die AWO-Service-Gesellschaft
bei der Betreuung der Senioren in Bünde und Vlotho.
Gleichzeitig förderte Kuttig
partnerschaftliche Kontakte zwischen der deutschen und lettischen Altenpflege.
Im Beisein der großen Gütersloher Delegation zollte Sven-Georg Adenauer auch
Gisela Kuttig Anerkennung. „Sie haben sich entschieden um die Fortbildung der
Mitarbeiter gekümmert“, so der Gütersloher Landrat.
Giesela Kuttig überbrachte
nach Valmiera die Glückwünsche der Tagespflegen und der Geschäftsleitung der
AWO-Service-Gesellschaft. „Die in lettischer und deutscher Sprache künstlerisch
gestalteten Wünsche zieren jetzt eine Wand und begleiten die Bewohner des auf
europäischen Standard gebrachten Altenheims“, erzählt Kuttig. Außerdem übergab
sie der Heimleiterin Teiksma Rusmane einen von der Firma Meyra gestifteten
Rollator.
Mit der Einweihung des
Altenheimes sollen die Kontakte nach Lettland nicht abreißen. Gisela Kuttig
und Günter Busse hoffen weiterhin auf konstruktive Begegnungen. „Die könnten
auch auf andere Bereiche wie zum Beispiel der Kinder-, Jugend- und
Familienarbeit ausgedehnt werden“, so der Geschäftsführer der AWO-Service-Gesellschaft.
Foto: Gisela Kuttig (rechts) übergibt einen von
der Firma Meyra gestifteten Rollator an Teiksma Rusmane.
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