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Im
Dezember 2004 hat die AWO Ostwestfalen-Lippe e.V. zur Rettung der Einrichtungen
und Arbeitsplätze die Leben-Wohnen-Begegnen gGmbH in Enger als alleiniger
Gesellschafter übernommen. Heute, nach gut zwei Jahren, kann die AWO
feststellen: Die Einrichtungen sind wirtschaftlich gesund und in das Netzwerk
der AWO integriert!
Vorläufiger Abschluss der Neuorganisation der Dienste ist
die Umbenennung in „AWO Service gGmbH“ und die Aufnahme der AWO-Kreisverbände
Herford und Minden-Lübbecke als Mitgesellschafter. Norbert Wellmann,
AWO-Bezirksvorsitzender: „Bis dahin war es ein weiter Weg. Für die Senioren
hat sich aber Vieles verbessert.“
Position am Markt gefestigt
Ende 2004, als die AWO-Bezirksgeschäftsführung unter Wolfgang Stadler und
Klaus Dannhaus die Leitung des LWB übernahm, ging es zunächst um eine
Bestandsaufnahme. Schrittweise wurde die Anbindung der LWB-Einrichtungen an die
AWO vorbereitet. Zuständigkeiten und Entscheidungsstrukturen mussten den neuen
Bedingungen angepasst werden. Teamarbeit und Kommunikation wurden in den
Mittelpunkt gerückt. Wirtschaftlich mussten wieder schwarze Zahlen geschrieben
werden. 2006 konnte dann erstmalig ein positives Jahresergebnis erzielt
werden.
Dazu haben u.a. die Eröffnung neuer Betätigungsfelder in
AWO-Einrichtungen, die Übernahme der Gütersloher Einrichtungen durch das
korporative AWO-Mitglied Daheim e.V. und ein konsequentes Kostenmanagement
beigetragen. Ein besonderer Leistungsträger dabei war und ist das Bildungswerk
Moorwiese in Enger.
Wolfgang Stadler, AWO-Bezirksgeschäftsführer: „Ich
muss allen jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AWO Service gGmbH ein
großes Lob aussprechen. Sie haben mit uns an einem Strang gezogen. Ohne sie wäre
dies nicht möglich gewesen.“
Heute sind die Einrichtungen der AWO Service gGmbH gut
ausgelastet. Die Pflegedienste Bünde, Enger, Löhne und Vlotho expandieren.
Die Tagespflegen in Bünde und Vlotho behaupten sich am Markt. Das
Sozialzentrum Moorwiese ist anerkannt. Das Bildungswerk hat einen guten Ruf.
Die neuen SeniorenHausgemeinschaften in Löhne, die seit Mitte 2006 von der AWO
Service gGmbH versorgt werden, sind richtungweisend. Die Zahl der Arbeitsplätze
konnte von 85 auf 110 angehoben werden.
AWO-Kreisverbände jetzt Mitgesellschafter
Mit dem Eintritt der AWO-Kreisverbände Herford und Minden-Lübbecke in die
Gesellschaft bieten sich weitere, neue Möglichkeiten. „Alles aus einer
Hand“ ist das Motto. Alle AWO-Einrichtungen in der Region arbeiten aktiv
zusammen. Die Kundenorientierung steht ganz oben an. Es gibt im Prinzip nichts,
was der neue Verbund nicht für Senioren anbieten kann. Inklusive Reisen und
Freizeitangebote.
Personell findet dies seinen Ausdruck in der neuen Führungsmannschaft
der AWO Service gGmbH: Wolfgang Stadler und Klaus Dannhaus übergaben den Stab
an Günter Busse (AWO-Kreisgeschäftsführer Herford), Dirk Hanke
(AWO-Kreisgeschäftsführer Minden-Lübbecke) und Andreas Zels
(AWO-Abteilungsleiter Altenhilfe). Sie sind die neuen Geschäftsführer der
gGmbH. Ulrich Wellmann ist weiterhin Verwaltungsleiter und Prokurist der gGmbH.
Neue Projekte geplant
Neue Projekte werfen ihre Schatten voraus. Bereits fest abgesprochen ist
der Umzug der Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Herford in die
„Moorwiese“ Mitte April. In Vorbereitung sind SeniorenHausgemeinschaften in
Spenge (2007) und Bünde (2008), die Schaffung einer Übergangspflege in Vlotho
(2007), der Aufbau eines Nachbarschaftszentrums in Bünde (2008) sowie eines
Pflegedienstes in Minden (2007).
Ein Tipp für alle Senioren: Über alle AWO-Einrichtungen
in der Region Herford-Minden informiert der SeniorenService AWO OWL, montags
bis freitags von 15 bis 18 Uhr, unter der Tel. 0180 5 296 777 (14 ct./min.).
Foto: Die AWO Service gGmbH ist auf dem richtigen Weg.
Das freut Norbert Wellmann (AWO-Bezirksvorsitzender), Andreas Zels, Günter
Busse, Dirk Hanke (Geschäftsführer der AWO Service gGmbH) und Wolfgang
Stadler (AWO-Bezirksgeschäftsführer).
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