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Das AWO Kinder- und Jugendhaus
(KiJu) ist umgezogen! Neuerdings befinden wir uns in
den wunderschönen Räumen einer alten Villa in
Herford, die bisher insbesondere Schaustellerkinder
beherbergt hat. Hier betreut die AWO junge Menschen
in schwierigen Lebenslagen und bietet ambulante,
teilstationäre und stationäre Hilfen nach SGB VIII
an.
Ambulante Angebote:
Lösungsorientierte
Diagnostik (LöD) ist ein ambulantes
Clearing-Verfahren , das vor Ort in den Familien
durchgeführt wird. In Gesprächen,
Familienkonferenzen und einer dem Fall angemessenen
Diagnostik wird geklärt, ob und wie ein familiäres
Zusammenleben zukünftig gelingen kann.
Bei der Lösungsorientierte
Kurzzeitintervention (LOK) handelt es sich um
eine zeitlich begrenzte Begleitung von Familien in
Krisensituationen. Die Lösungsorientierung besteht
darin, dass die Familie mit der Unterstützung einer
oder mehrerer erfahrener Fachkräfte Möglichkeiten
findet, sich aus dieser Krise zu befreien und
weitere zu vermeiden.
Teilstationäre Angebote:
In der Sozialpädagogischen
Tagesgruppe werden wochentags Schüler betreut,
die im Rahmen von Offenen Ganztagsschulen keine
adäquate Begleitung erfahren können. |
Erfahrene Fachkräfte arbeiten
mit den Mädchen und Jungen Schwierigkeiten im Umgang
mit sich selbst und anderen auf. Dabei werden mit
den Kindern gemeinsam andere soziale
Verhaltensweisen und Arbeitshaltungen sowie neue
Lebensperspektiven entwickelt. Die Realisierung
eines positives Selbstbildes des jeweiligen Kindes
und die Einbeziehung von Eltern und der ganzen
Familie sind die Grundlage unserer Arbeit.
Stationäre Angebote:
Die zeitlich begrenzte
Vollzeitunterbringung in einer familienähnlichen
Wohngruppe richtet sich vor allem an Kinder und
Jugendliche in akuten Krisen. In einem sogenannten
Clearingverfahren werden tiefsitzende
Konflikte zwischen Kindern/ Jugendlichen und deren
Elternhaus aufgedeckt und bearbeitet sowie klare
Perspektiven für die Zukunft entwickelt.
Zusätzlich können Kinder und
Jugendliche neben der Unterbringung in
Pflegefamilien (s. Pflegekinderdienst) in die
stationäre Bereitschafts- oder Kurzzeit pflege
aufgenommen werden. Hier werden junge
Menschen nach einer Krise in einer Übergangszeit
geschützt, um neue Kräfte für ihr weiteres Leben zu
schöpfen. Auch diese Zeit kann von den Jugendämtern
zur Klärung der weiteren Perspektive genutzt werden.
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